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Primaten - Wir und die Anderen

Das Gesicht eines Anubis-Pavians in Nahaufnahme. Foto: Sascha Knauf

Affen faszinieren uns, sie sehen uns nicht nur äußerlich ähnlich, sie sind auch intelligent und leben in komplexen Gesellschaften – und sie sind mit uns verwandt, schließlich gehören sie ebenso wie der Mensch zu den Primaten. Das 40-jährige Jubiläum des Deutschen Primatenzentrums im Jahr 2017 haben wir zum Anlass genommen, um im Rahmen einer Ausstellung Erstaunliches und Erhellendes aber auch Betrübliches über unsere nächsten Verwandten erlebbar zu machen. In verschiedenen Themenkomplexen gewährte die Schau Einblicke in die vielfältige Forschungsarbeit der DPZ-Wissenschaftler und vermittelte Wissenswertes rund um unsere nächsten Verwandten. Die thematischen Schwerpunkte der DPZ-Ausstellung reichten von Sozialleben und Kommunikation verschiedener Primaten über ihre Ökologie und evolutionäre Entwicklung bis hin zu ihrer Diversität und der weltweiten Bedrohung zahlreicher Affenarten.

Insgesamt 46 Exponate, darunter Dermoplastiken verschiedener Affen, Bilder, Schautafeln, Filminstallationen und interaktive Ausstellungsstücke, entführten die Besucher in das Reich der Primaten von Südamerika über Afrika und Madagaskar bis nach Thailand. Abgerundet wurde die Ausstellung durch mehrere Begleitveranstaltungen wie Führungen, eine Vortragsreihe zu verschiedenen Themen der Primatenforschung sowie einen Science Slam zum Abschluss der Ausstellung. Insgesamt haben 1.291 Gäste das DPZ im Rahmen der Ausstellung „Primaten“ besucht; 71 Prozent bewerteten die Ausstellung als sehr gelungen.

Die Ausstellung „Primaten“ wurde mit freundlicher Unterstützung des Zoologischen Museums und der Zentralen Kustodie der Universität Göttingen, dem Zentrum Anatomie der Universitätsmedizin Göttingen, dem Naturkundemuseum Erfurt, dem Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin sowie der IUCN Primate Specialist Group und Stephen Nash realisiert.

Impressionen aus der Ausstellung "Primaten"

Der Mensch stammt nicht nur vom Affen ab, er ist sogar einer. Der Stammbaum der Primaten als Wandinstallation. Foto: Karin Tilch
Eine Besucherin betrachtet den Primaten-Stammbaum. Foto: Karin Tilch
Diversität und Vielfalt: Die Schattenrisse zeigen verschiedene Primatenarten in Lebensgröße. Foto: Luzie J. Almenräder
Vergleich verschiedener Primatenschädel. Foto: Luzie J. Almenräder
Die Wandtafeln zeigen die 25 meistbedrohten Primatenarten der Welt. Foto: Luzie J. Almenräder
Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung am 8. September 2017. Foto: Karin Tilch
Dermoplastik eines Borneo Orang-Utans. Foto: Luzie J. Almenräder
Gruppenführung durch die Ausstellung "Primaten". Foto: Luzie J. Almenräder
Impressionen aus dem Thailändischen Regenwald - Assam-Makaken. Foto: Sylvia Siersleben
Lavendel, Zimt, Weißbüschelaffe? Eine Besucherin testet ihren Geruchssinn an der Riechstation. Foto: Karin Tilch
Besucherinnen betrachten die verschiedenen Affenschädel. Foto: Luzie J. Almenräder
Affen-Dermoplastiken im Südamerika-Raum: Im Vordergrund ein Südlicher Brauner Brüllaffe. Foto: Sylvia Siersleben

Weitere Informationen

Katalog zur Ausstellung

Der Katalog zur Ausstellung fasst alle Themenkomplexe sowie viele Hintergundinformationen zusammen und gibt einen Überblick über die Freilandforschung am DPZ.

Mehr zur Verhaltensforschung am DPZ

Wissenswertes über Primaten

Video zur Ausstellung

Das Video zeigt einen kurzen Einblick in die Ausstellung „Primaten“.

Science on stage

Bei unserem Science Slam zum Abschluss der Ausstellung "Primaten" zeigten unsere Wissenschaftler, dass Forschung sehr unterhaltsam sein kann. Hier sind die Videobeweise: