Willkommen

auf der Homepage der Abteilung Kognitive Neurowissenschaften am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen.

Die Abteilung wird von Prof. Stefan Treue geleitet. Prof. Treue ist außerdem Direktor des DPZ und Universitätsprofessor für Kognitive Neurowissenschaften und Biopsychologie an der Fakultät für Biologie, Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Universität Göttingen.

Seit dem 1. April 2006 beherbergt die Abteilung die unabhängige Nachwuchsgruppe Sensomotorik des Bernstein-Zentrums, die für einen Zeitraum von fünf Jahren mit der Zielsetzung, das Verständnis der Gehirnfunktionen und der Erkrankungen des Nervensystems zu verbessern, vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gefördert wird.

Sowohl die Abteilung Kognitive Neurowissenschaften als auch die Nachwuchsgruppe Sensomotorik sind Mitglieder des Bernstein-Zentrums für "Computational Neuroscience", Göttingen und dem Bernstein Focus Neurotechnologie, Göttingen.

Diese Seite soll einen generellen Überblick geben. Umfangreichere Erläuterungen finden Sie durch Wahl der Stichpunkte in der Leiste links.

 

Unsere wissenschaftlichen Interessen

Die Forschung in unserer Abteilung zielt auf ein Verständnis der neuronalen Grundlagen der visuellen Wahrnehmung. Das Sehen ist ein aktiver Prozess, der viel mehr ist als eine passive Widerspiegelung unserer Umwelt. Stattdessen wird visuelle Information auf ihrem Weg von den Augen zum und durch den Cortex stark verändert durch eine Vielzahl von Prozessen, die manche Aspekte verstärken und andere abschwächen. Dies erlaubt uns, ungewollte Informationen zu unterdrücken und die Verarbeitungskapazitäten des Gehirns auf wichtige Informationen zu konzentrieren.

Die präzise Repräsentation von visueller Bewegung in der Umwelt ist eine der wichtigsten Aufgaben des visuellen Systems. Daher konzentriert sich die Abteilung Kognitive Neurowissenschaften auf diese Fähigkeit als ein Modell für sensorische Informationsverarbeitung im Allgemeinen.

Wir verwenden mehrere Forschungstechniken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Messung der Aktivität von Neuronen im visuellen Cortex von Rhesusaffen und der Bestimmung menschlicher Wahrnehmungsleistungen, aber auch theoretische Ansätze und die funktionelle Bildgebung werden eingesetzt.

 





letzte Aktualisierung Juni 2009