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Ausstellung primatenspezifischer Exponate

In der Pathologie befindet sich eine Sammlung primatenspezifischer Exponate, die in den letzten Jahren zusammengetragen und von Mitarbeitern der Pathologie aufgearbeitet worden sind. Derzeit umfasst die Sammlung ca. 140 Schädelpräparate verschiedener Primatenarten unterschiedlichen Geschlechts und Alters. Das Spektrum reicht von Feuchtnasenaffenarten, über diverse Neuweltaffen- und Altweltaffenspezies bis hin zu Menschenaffen. Unter anderem sind auch Exponate von Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen vertreten. Insgesamt sind Schädel von etwa 60 verschiedenen Primatenarten ausgestellt. Zum Vergleich finden sich auch Schädelpräparate von unterschiedlichen Haus- und Nutztierarten. Die Präparate stammen von Tieren aus der eigenen Haltung, aus zoologischen Gärten oder von privaten Affenhaltern, welche der Pathologie für diagnostische Zwecke überstellt wurden.  

Ferner beinhaltet die Ausstellung verschiedene knochenspezifische Krankheitsbilder der Wirbelsäule und Gelenke wie Arthrosen, Kyphosen, Lordosen und Frakturen.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung  mehre Ganzkörperskelette darunter ein  Schimpansenskelett, zwei Pavianskelette, ein Weißbüscheläffchen und ein Spitzhörnchen sowie Ganzkörperpräparate eines Gibbons und eines Weißbüschelaffens, letztere wurden von einem externen Präparator für unsere Ausstellung angefertigt.  

Die Ausstellung befindet sich im Flur der Pathologie in der ersten Etage des Labortrakts zum Übergang Tierhaus und kann dort jederzeit besichtigt werden. Gern leihen wir auch Exponate zu Ausbildungszwecken aus. Ansprechpartner sind Wolfgang Henkel und Daniel Aschoff.

Schädel eines Rhesusaffen (Quelle: DPZ).
Hochgradige Kyphose und Lordose der Wirbelsäule eines Languren (Quelle: DPZ).