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SFB 1002

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1002 „Modulatorische Einheiten bei Herzinsuffizienz“ will Details und Zusammenhänge bei der Volkskrankheit Herzschwäche („Herzinsuffizienz“) noch besser verstehen. Das Ziel der SFB-Forscher sind neue Verfahren für eine wirksamere Behandlung der Herzschwäche. Dazu untersuchen sie ausgesuchte Signalwege, die die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Zellen im Herzen sowie kleinster Funktionseinheiten in Herzzellen, sogenannter funktionelle Mikrodomänen, herstellen und bei der Entstehung der Herzschwäche eine Rolle spielen.

https://herzzentrum.umg.eu/forschung/forschungsverbuende/sfb-1002/

https://www.umg.eu/presse/news-detail/news-detail/detail/news/sonderforschungsbereich-herzschwaeche-verlaengert/

SFB 127

Das Transregional Collaborative Research Center (TRR) 127 zielt darauf ab, die Biologie der xenogenen Zell-, Gewebe- und Organtransplantation zu analysieren und evidenzbasierte Konzepte zu entwickeln, die die Xenotransplantation von Schweinepankreasinseln, Herzklappen und Herzen von der Bank zum Krankenbett bringen. In führenden Fachzeitschriften wurden Durchbrüche bei der Transplantation von makroverkapselten Schweineinseln in diabetische Makaken und der lebenserhaltenden orthotopen Schweineherztransplantation bei Pavianen veröffentlicht, die konsistent positive Ergebnisse in den strengsten präklinischen Modellen zeigen. Die übergeordneten Ziele des TRR 127 bestehen darin, die verbleibenden Hindernisse zu überwinden und die Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten zu generieren, die für die Einreichung von Protokollen für klinische Studien in Europa und anderswo erforderlich sind.

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/SFB-TRR-127/de/index.html

REANIMA

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Die damit einhergehende Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung, die derzeit, wenn überhaupt, nur durch Herztransplantationen geheilt werden kann. Grund für die Herzinsuffizienz ist die Unfähigkeit des Herzens, abgestorbene Muskelzellen, selbst zu regenerieren. Um dieses Problem zu lösen, forschen nun zahlreiche Wissenschaftler gemeinsam innerhalb des REANIMA-Projektes. Ziel ist es, neue Therapien für die Herzregeneration anzubieten.

https://www.dpz.eu/de/startseite/einzelansicht/news/reanima-neue-ansaetze-in-der-herzforschung-1.html

https://www.eurekalert.org/pub_releases/2019-10/cndi-rta103119.php

https://goettingen-campus.de/de/news/translate-to-deutsch-view?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=203&cHash=07cb281ff2442cc6e7de261a26e555b0

Leducq Foundation: Editing the Failing Heart

Die Bearbeitung des Genoms kann die Behandlung genetischer und nicht genetischer Herz-Kreislauf-Erkrankungen verändern. Gentests machen es nun zur Routine, Mutationen zu entschlüsseln, die für Herzinsuffizienz, Arrhythmien und andere vererbbare Herzerkrankungen verantwortlich sind. Darüber hinaus wurden viele häufige Wege, die mit der Entwicklung und Progression von Herzinsuffizienz zusammenhängen, als potenzielle Ziele für die Bearbeitung des Genoms aufgedeckt. Diese mechanistischen Erkenntnisse gehen nun mit Fortschritten in der Gentherapie einher, bei denen eine Abgabe an das Myokard möglich ist. Das Ziel dieses transatlantischen Exzellenznetzwerks von Leducq ist es, die Bearbeitung des Genoms für die Behandlung von genetischer und nicht genetischer Herzinsuffizienz in Richtung Studien für Erstpatienten voranzutreiben. Um die Gen-Bearbeitung auf die Herzinsuffizienz-Therapie anzuwenden, haben wir ein Traumteam aus Grundlagen-, Translations- und klinischen Wissenschaftlern zusammengestellt, die über synergistisches Fachwissen verfügen, um die Rolle genetischer Mutationen bei Herzerkrankungen zu identifizieren und zu definieren, Werkzeuge zur Bearbeitung der Genome zu entwickeln und auf menschlichen Zellen und Gewebe basierende Herzen zu entwickeln Fehlermodellierung, Gentherapie und therapeutische Genombearbeitung. Neben dem sich sehr ergänzenden wissenschaftlichen Hintergrund des Netzwerkteams ist es für unser Netzwerkziel von entscheidender Bedeutung, dass wir über umfangreiche Erfahrung verfügen, um grundlegende Entdeckungen für klinische Anwendungen voranzutreiben. Um die Übersetzung zu erleichtern, werden wir auch Aufsichtsbehörden damit beauftragen, einen rationalen, ethischen und praktikablen Weg zur Geneditierung des versagenden Herzens zu entwickeln. An der Schnittstelle beispielloser Grundlagenforschung sowie regulatorischer Erfahrung in Bezug auf gentherapeutische Arzneimittel (GTMPs) und deren Umsetzung in klinische Anwendungen werden wir die nächste Generation von Herz-Kreislauf- und Arzt-Wissenschaftlern darin schulen, das Versprechen der therapeutischen Genombearbeitung in zu erfüllen Patienten mit Herzinsuffizienz.

https://www.fondationleducq.org/network/editing-the-failing-heart/

https://www.goettinger-tageblatt.de/Campus/Goettingen/Gen-Scheren-Forscher-aus-Goettingen-wollen-Herzkrankheiten-heilen

https://www.umg.eu/news-detail/news-detail/detail/news/herzreparatur-mit-der-genschere/

 

 

 

BMBF INDIHEAT

Das Projekt „IndiHEART: Individualisierte Herzmuskulatur für die funktionale Behandlung von Herzinsuffizienz“ der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist zweiter Sieger im Innovationswettbewerb „Organersatz aus dem Labor“ und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre mit zwei Millionen Euro gefördert. In dem Projekt arbeiten Wissenschaftler*innen der Universitätsmedizin Göttingen, des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, des Deutschen Primatenzentrums – Leibnitz-Institut für Primatenforschung Göttingen und der Leibniz Universität Hannover zusammen.

Die IndiHEART-Projektpartner entwickeln in den kommenden drei Jahren unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfram-Hubertus Zimmermann, Direktor des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie an der UMG, einen Prozess für die automatisierte Herstellung von menschlichem Herzmuskelgewebe aus induzierten pluripotenten Stammzellen für die passgenaue Anwendung in Patient*innen mit Herzmuskelschwäche.

https://www.umg.eu/presse/news-detail/news-detail/detail/news/zweimillioneneurofrorganersatzforschungfrsherzingttingen/