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Das Foto zeigt ein Browserfenster. In die Adresszeile ist "http://www." eingetippt. Daniel Berkmann - stock.adobe.com

Weiterführende Informationen

Hier haben wir einige Links zu weiteren Informationsportalen, Forschungsinstituten und Organisationen gesammelt, die Informationen über tierexperimentelle Forschung zur Verfügung stellen. Einer kurzen Beschreibung des Angebots ist der Link in Form des jeweiligen Logos zugeordnet.

Informationsplattformen zu Tierversuchen

Tierversuche verstehen

„Tierversuche verstehen" ist eine Initiative der deutschen Wissenschaft, koordiniert von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen. Die Internetplattform informiert umfassend, aktuell und faktenbasiert über Tierversuche an öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen. Sie bietet auf der Website www.tierversuche-verstehen.de und über die Sozialen Medien vielfaltiges Informationsmaterial an, vermittelt Experten und ermöglicht interaktiv Diskussionen. Die in enger Kooperation von Wissenschaftler*innen und Kommunikationsfachleuten entstandene Initiative richtet sich an Öffentlichkeit und Medien und versteht sich als weiterer Beitrag der Wissenschaft zur Versachlichung der Diskussion über Notwendigkeiten, Nutzen und Alternativen tierexperimenteller Forschung.

Pro-Test Deutschland

Pro-Test Deutschland ist ein Zusammenschluss von aktiven, meist jungen Forschenden in der Phase rund um ihre Doktorarbeit. Häufig arbeiten sie selbst tierexperimentell und wollen öffentlich darüber sprechen, wie und warum solche Forschung gemacht wird und wie es den Versuchstieren dabei geht. Zu diesem Zweck sind die Wissenschaftler*innen vor allem auf vielen Kanälen im Internet zu finden: Sowohl bei Facebook, Instagram als auch bei X, wo mit schnellen Antworten zu rechnen ist. Aber auch eine eigene Website ist online, auf der vor allem sachliche Hintergrundinformationen in gebotener Detailtiefe zu Fragen über Tierversuche mit Expertenwissen der Wissenschaftler*innen zu entdecken sind.

Animal Research Info

Animal Research Info ist ein Informationsportal, das auf Deutsch wissenschaftlich fundiert über Tierversuche informiert. Sie finden hier Auskünfte über medizinische Erfolge, die auf Tierversuchen basieren, aktuelle Nachrichten und Hintergrundinformationen über die Methoden. Sämtliche Informationen sind gründlich recherchiert und von Wissenschaftler*innen geprüft.

Animal Research Tomorrow (ART)

Animal Research Tomorrow (ART) ist eine internationale Organisation, die sich für eine ethisch verantwortungsvolle und moderne Tierforschung und eine proaktive Wissenschaftskommunikation einsetzt. Animal Research Tomorrow ist außerdem die neue Heimat der Basler Deklaration. Die Basler Deklaration ist eine Erklärung, deren Unterzeichner sich zum Ziel gesetzt haben, dass in der biomedizinischen Forschung ethische Prinzipien wie das der 3R überall umgesetzt werden, wo Tiere zu Forschungszwecken eingesetzt werden. Die Unterzeichnenden der Basler Deklaration verpflichten sich zudem, alles zu unternehmen, um das Vertrauen in die tierexperimentelle biomedizinische Forschung zu stärken sowie transparent und offen über das sensible Thema der Tierversuche zu informieren. Stefan Treue, wissenschaftlicher Direktor des DPZ, ist einer der Erstunterzeichner.

Forschung für Leben

Der Schweizer Verein "Forschung für Leben" informiert die Bevölkerung über die Ziele, die Bedeutung und die neuesten Ergebnisse der biologisch-medizinischen Forschung. FfL fördert den Dialog zwischen Wissenschaftler*innen und Laien. Dabei bringt der Verein sowohl Nutzen als auch Gefahren der Forschung einfach und klar zur Sprache. Auf diese Weise soll das Vertrauensverhältnis zwischen Forschenden und Laien verbessert werden und zur Schaffung der Grundlagen zur ethischen Bewältigung des biologisch-medizinischen Fortschritts beigetragen werden.

BrainFacts

BrainFacts.org ist eine wichtige Informations-Quelle für die Öffentlichkeit zum Thema Gehirn und zentrales Nervensystem. Die englischsprachige Website geht auf eine gemeinsame Initiative der Organisationen Kavli Foundation, Gatsby Charitable Foundation und Society for Neuroscience zurück.

Understanding Animal Research (UAR)

Understanding Animal Research ist ein britisches Informationsportal, das außerordentlich viel Informations- und Schulungsmaterial zum Thema Tierversuche zur Verfügung stellt. Sämtliche Informationen sind gründlich recherchiert und von Wissenschaftler*innen geprüft.

Speaking of Research

"Speaking of Research" ist eine Gruppe von Befürworter*innen, die sich der Verbreitung von Informationen zu den Themen Tierversuche und Tiere in der Forschung widmet.

European Animal Research Association (EARA)

Die 2014 gegründete European Animal Research Association (EARA) ist eine Non-Profit-Organisation mit fast 120 Mitgliedern aus öffentlichen Forschungseinrichtungen und der privaten biomedizinischen Forschung sowie Züchter*innen und anderen Zuliefer*innen des Sektors in 23 Ländern. Ziel der Organisation ist, das europaweite Interesse an Entwicklungen in der Biomedizin und im Gesundheitswesen aufrecht zu erhalten und über den Nutzen von biomedizinischen Tierversuchen zu informieren und aufzuklären.


Informationen von Forschungsorganisationen

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Sie dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen. Organisiert ist die DFG als privatrechtlicher Verein. Ihre Mitglieder sind forschungsintensive Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Verbände sowie die Akademien der Wissenschaften. Die DFG erhält ihre finanziellen Mittel zum größten Teil von Bund und Ländern, die in allen Bewilligungsgremien vertreten sind. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat mit der Senatskommission für tierexperimentelle Forschung ein interdisziplinär zusammengesetztes Gremium eingerichtet, das sich mit aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen sowie den komplexen ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Tierschutzes und der tierexperimentellen Forschung beschäftigt. In diesen Fragen berät die Kommission die Wissenschaft und die Gremien und die Geschäftsstelle der DFG sowie Politik und Behörden. Die Senatskommission stellt sich dem Dialog mit der Öffentlichkeit und möchte durch fundierte Informationsmaterialien und die Teilnahme an Fachgesprächen und Diskussionsveranstaltungen zur Versachlichung der kontrovers und oftmals emotional geführten Diskussion zum Thema Tierversuche beitragen.

Max-Planck-Gesellschaft (MPG)

Die Max-Planck-Gesellschaft bietet mit ihrem Themenportal zu Tierversuchen eine Plattform mit umfassenden und aktuellen Informationen. Neben Wissenswertem zu Forschung, Tierarten und Ethik gibt es auch aktuelle Meldungen, Interviews und Videos rund um das Thema Tierversuche.


Informationen von Forschungsinstituten, Netzwerken und Zentren

Universität Hohenheim, Stuttgart

Die Universität Hohenheim, Stuttgart informiert in einem eigenen, leicht zugänglichen Website-Bereich ausführlich über Tierversuche.

Rudolf-Zenker-Institut für Experimentelle Chirurgie

Das Institut für experimentelle Chirurgie ist die zentrale Einrichtung der Universitätsmedizin Rostock für Tierversuche und Tierhaltung. Ein virtueller Rundgang bietet über zwölf interaktive 360 Grad-Aufnahmen einen Einblick in die Versuchstierhaltung und Labore.

Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Am MPI für biologische Kybernetik forschen die Wisenschaftler*innen interdisziplinär, um die Informationsverarbeitung im Gehirn zu verstehen. Schwerpunkte bilden die Neurowissenschaften, aber auch Physik und Medizin sowie Mathematik und Informatik gehören dazu. Dabei arbeiten die Forschenden mit Versuchstieren, derzeit mit Zebrabärblingen, Mäusen und Ratten. In einem eigenen Seitenbereich informiert das Institut ausführlich über die Tiere, haltungsbedingungen und welche Versuche zu welchen Zwecken durchgeführt werden.

Nationales Bernstein Netzwerk "Computational Neuroscience"

Das "Nationale Netzwerk Computational Neuroscience" wurde 2004 in Deutschland etabliert. Kernelemente sind die Bernstein Zentren für Computational Neuroscience in Berlin, Freiburg, Göttingen, Heidelberg-Mannheim, München und Tübingen. Die "Computational Neuroscience" verbindet biomedizinische Experimente mit theoretischen Modellen und eröffnet so den Weg zu neuen Erkenntnissen und technologischen Anwendungen. Gemeinsam identifizieren Mathematiker, Physiker, Biologen, Psychologen, Mediziner und Ingenieure Prinzipien der Hirnfunktion und übersetzen sie in eine mathematische Sprache. In Zukunft wird die "Computational Neuroscience" mithelfen, die verheerenden Folgen von neurologischen Erkrankungen und des Alterungsprozesses zu mildern.

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ist die größte außeruniversitäre biomedizinische Forschungseinrichtung Berlins. Die Forscherinnen und Forscher am MDC arbeiten an der Entschlüsselung der molekularen Mechanismen in Zellen, Organen und Organsystemen. Sie wollen auf diese Weise Prozesse im menschlichen Körper grundlegend verstehen, um Krankheiten künftig gezielter als bisher behandeln zu können, die Diagnostik zu verbessern oder die Prävention von Krankheiten zu fördern. Das MDC informiert auf seiner Website umfassend über Tierversuche und veröffentlicht auch regelmäßig Zahlen zu den Tieren, die am Institut für die Forschung eingesetzt werden.

Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE)

Das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) wurde 1999 als Dokumentations- und Informationszentrum gegründet und ist seit 2004 eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bonn. Es schafft die wissenschaftlichen Grundlagen für eine qualifizierte bioethische Diskussion im deutschen, europäischen und internationalen Rahmen. Auf seiner Website bietet das Zentrum unter der Rubrik "Im Blickpunkt" Kurzinformationen zu aktuellen bioethischen Debatten, die besonders dem interessierten Laien einen raschen Überblick über aktuelle Themen ermöglichen sollen.


Informationen anderer Leibniz-Insitute

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM)

Das im Jahr 1900 gegründete Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) ist seit 2008 eine selbstständige Forschungseinrichtung mit Sitz in Hamburg. Das BNITM widmet sich der Forschung, Lehre, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Beratung und Versorgung auf dem Gebiet tropentypischer Erkrankungen und neu auftretender Infektionskrankheiten.

Für seine Forschung hält das BNITM Mäuse und Ratten. In einem eigenen Seitenbereich informiert das Institut über die Versuchstierhaltung.

Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) erforscht den Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit, mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse für Prävention und Therapie ernährungsbedingter Erkrankungen nutzbar zu machen.

Auf einer eigenen Website informiert das DIfE über die tierexperimentelle Einrichtung des Institutes (Max-Rubner-Laboratorium) und nennt Ansprechpartner vor Ort.

Deutsches Rheumaforschungszentrum Berlin (DRFZ)

Das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) untersucht mit grundlagenwissenschaftlichen und epidemiologischen Methoden die Entstehungsbedingungen und Folgen rheumatischer und muskuloskelettaler Erkrankungen.

Für die Beantwortung von Fragestellungen im Gesamtorganismus betreibt das DRFZ eine Versuchstierhaltung und beherbergt eine Vielzahl verschiedener Mauslinien. Vor allem genetisch modifizierte Mäuse sind ein wichtiger Bestandteil der biomedizinischen Forschung am DRFZ.

Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF)

Die zentrale Aufgabe des Leibniz-Institutes für umweltmedizinische Forschung (IUF) ist die molekulare präventivmedizinische Erforschung umweltinduzierter Erkrankungen. Hierdurch soll die Gesundheitsvorsorge im Hinblick auf Umweltbelastungen verbessert und präventive Strategien entwickelt werden.

Neben in vitro Untersuchungen an kultivierten Zellen und - zum Teil genuin im IUF entwickelten - humanen, dreidimensionalen, organischen Modellsystemen, werden auch in vivo Untersuchungen sowohl an Tiermodellen als auch am Menschen sowie epidemiologische Studien durchgeführt.

Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP)

Das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) betreibt Grundlagenforschung in Molekularer Pharmakologie mit dem Ziel neue bioaktive Moleküle zu identifizieren und ihre Wechselwirkung mit ihren biologischen Zielen in Zellen oder Organismen zu charakterisieren. Diese Moleküle können für die Behandlung, Prävention oder Diagnose von Krankheiten weiterentwickelt werden. Das Institut betreibt eine Tierhaltung für Nager (Mäuse/Ratten) und Krallenfrösche.

Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz Lipmann-Institut (FLI)

Das Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) hat seine Forschungsaktivität auf die biomedizinischen Ursachen des Alterns ausgerichtet. Die Wissenschaftler*innen erforschen die molekularen Grundlagen des Alterns und der Entstehung von alternsassoziierten Erkrankungen. Ziel ist es, die Basis für neue Therapieansätze zu schaffen, um die Gesundheit im Alter zu verbessern. Dafür nutzen die Forschenden verschiedenen Modellorganismen, darunter Fadenwürmer, Killifische und Mäuse.

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)

Das IfADo erforscht die Auswirkungen moderner Arbeitsanforderungen auf die Gesundheit des Menschen. Forschungsthemen sind zum Beispiel die Bekämpfung von Burnout, die Verminderung des altersbedingten Leistungsabfalls oder die Modulation und Regulation des Immunsystems. Tierversuche werden am IfADo mit Mäusen und Ratten durchgeführt. Informationen dazu hat das Institut auf einer Website mit FAQs zu Tierversuchen am IfADo veröffentlicht.

Leibniz-Institut für Virologie (LIV)

Das LIV betreibt grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung an humanpathogenen Viren, die derzeit oder auch zukünftig für das öffentliche Gesundheitswesen von nachhaltiger Bedeutung sind. Auf der Basis experimenteller Grundlagenforschung sollen neue Ansatzpunkte für verbesserte therapeutische Verfahren entwickelt werden, die zeitnah Behandlungsmöglichkeiten für Viruserkrankungen wie AIDS, Grippe und Hepatitis, aber auch von neuauftretenden viralen Infektionen ermöglichen. Für die Forschung arbeiten die Wissenschaftler*innen am LIV unter anderem mit Nagetieren ein.

Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (HKI)

Die Wissenschaftler*innen am HKl erforschen Naturstoffe aus Mikroorganismen und die Infektionsbiologie human-pathogener Pilze. Neu entdeckte Naturstoffe werden dabei auf ihre biologische Aktivität untersucht und zielgerichtet für mögliche Anwendungen als Wirkstoffe modifiziert. Für die Beantwortung vieler Fragestellungen sind die Forschenden dabei auch auf Versuche mit Mäusen angewiesen.

Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN)

Das LIN ist ein international renommiertes Zentrum für Lern- und Gedächtnisforschung. Mehr als 230 Beschäftigte aus über 25 Länder der Welt arbeiten in interdisziplinären Gruppen, um Hirnmechanismen von Lern- und Gedächtnisvorgängen zu entschlüsseln.

In den Experimenten werden Versuchstiere (Taufliegen, Mäuse, Ratten, Wüstenrennmäuse und Langschwanzmakaken) und menschliche Probanden getestet, um die allgemeingültigen Prinzipien von Hirnaktivitätszuständen und neuronalen Aktivierungsmuster beim Lernen und Erinnern, beim Aufgabenlösen und Entscheiden zu identifizieren.

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)

Ziel der Forschung am IZW ist es, die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren im Kontext des globalen Wandels zu verstehen und zum Erhalt von gesunden Wildtierbeständen beizutragen. Dafür werden die Vielfalt von Lebenslauf-Strategien, die Mechanismen der evolutionären Anpassungen und ihre Grenzen - inklusive Wildtierkrankheiten - sowie die Wechselbeziehungen zwischen Wildtieren, ihrer Umwelt und dem Menschen erforscht. 

In einem eigenen Seitenbereich informiert das IZW über die in der Forschung verwendeten Tierarten, deren Anzahl und weitere Themen.