
Leitlinien für einen respektvollen Umgang am DPZ
Die folgenden Leitlinien für den Umgang am DPZ gelten für alle, die in das Arbeitsleben des Instituts integriert sind. Wir, als DPZ, stehen für ein respektvolles und partnerschaftliches Miteinander in Arbeitswelt und Gesellschaft. Wir tolerieren keinerlei Art von Machtmissbrauch, Benachteiligung, Diskriminierung, Mobbing und sexueller Belästigung und sehen es als unsere Verpflichtung an, alle Mitarbeitenden am Arbeitsplatz davor zu schützen.
Wir streben in allen Bereichen eine kooperative und von gegenseitigem Respekt geprägte Arbeitsatmosphäre an. Allen wird, unabhängig von ihrem Status, Wertschätzung entgegengebracht. Wir tolerieren keinerlei Form von Diskriminierung, weder z.B. aufgrund ethnischer Zugehörigkeit, des Geschlechts, einer Behinderung, der Religion noch der Weltanschauung, des Alters, der sexuellen Orientierung oder Identität. Alle, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit Pflegeaufgaben wahrnehmen (z.B. Elternschaft, Pflege von Angehörigen), dürfen wegen dieser nicht benachteiligt werden.
Wir wertschätzen die Kompetenzen von Kolleg*innen unabhängig von Hierarchien, berücksichtigen und fördern sie.
Die Arbeit in den Gremien und Teams des DPZ basiert auf Respekt und einer wertschätzenden Kommunikation. Jedes Mitglied ist angehalten, auf Missstände hinzuweisen, falls diese Grundprinzipien nicht eingehalten werden. In gemeinschaftlicher Verantwortung fördern und bewahren wir ein kooperatives und respektvolles Klima.
Das tägliche Miteinander kann nicht immer reibungslos sein. Alle sind angehalten, auftretende Konflikte zeitnah, sachlich und lösungsorientiert im direkten Gespräch zu klären. Falls dies nicht möglich ist, kann das Leitungspersonal einbezogen werden. Bei Bedarf können die Interessenvertretungen (Betriebsrat, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung, Ombudspersonen) um Unterstützung gebeten werden.
Das Miteinander wird gestärkt, indem wir gut geleistete Arbeit gebührend würdigen und Kritik in angemessener, konstruktiver Weise vortragen.
Personen mit Leitungsfunktionen haben im Hinblick auf die Umsetzung der Leitlinie und die Möglichkeiten, jeder Form der Ausnutzung oder des Missbrauchs von Macht entgegen zu wirken, eine Vorbildfunktion.
Die Schaffung einer motivierenden und unterstützenden Arbeitsatmosphäre ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu der alle beitragen. Dazu gehört auch, sich über Kernaufgaben hinaus in die Übernahme von Teamaufgaben einzubringen und sich gegenseitig zu unterstützen. Personen mit Leitungsfunktionen haben gegenüber ihren Mitarbeitenden eine besondere Verantwortung.
Gemeinsam fördern wir die berufliche Weiterentwicklung basierend auf individuellen Interessen und Stärken. Personalentscheidungen und Aufgabenverteilung werden auf der Basis sachbezogener und transparenter Kriterien getroffen.
Wir achten gemeinschaftlich auf gesunde Arbeitsbedingungen, vermeiden gesundheitsgefährdende Belastungen und unterstützen uns gegenseitig bei der Vereinbarkeit von Arbeit und individueller Lebensführung. Zusätzliche Hilfestellung bieten Sicherheitsbeauftragte, Betriebsarzt/ärztin sowie die Interessensvertretungen.
Diese Leitlinien werden durch die Betriebsvereinbarungen und Richtlinien des DPZ konkretisiert und ergänzt.