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Willkommen bei der Forschungsgruppe Sensomotorik

 

In der Forschungsgruppe Sensomotorik erforschen wir die neuronalen Prozesse von zielgerichtetem Verhalten. Wir untersuchen die Grundlagen von Bewegungsplanung und Entscheidungsfindung in verschieden Gehirnarealen der Großhirnrinde von Primaten. Dabei steht das Zusammenspiel zwischen Gehirnregionen im Frontal- und Parietallappen während regelbasierter Handlungen im Vordergrund. Unsere neurowissenschaftliche Grundlagenforschung ist fest verknüpft mit der Entwicklung moderner Neuroprothesen und neurotechnologischer Methoden. Gleichzeitig verfolgen wir das Ziel immer weiter verbesserter Versuchsbedingungen für Primaten in den Neurowissenschaften.

Die Forschungsgruppe Sensomotorik ist Teil des Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN) in Göttingen.

Neurowissenschaftliche Forschung zielgerichteter Bewegungen

Neurowissenschaftliche Erforschung zielgerichteter Bewegungen

Bewegungen sind mehr also nur reflexartige Antworten auf Änderungen in der Umwelt. Zielgerichtetes Verhalten ist das Ergebnis von Planung und Entscheidung und unterliegt der permanenten Veränderung durch Anpassung und assoziativem Lernen. In der Forschungsgruppe Sensomotorik erforschen wir die kortikalen neuronalen Mechanismen, die hinter der Planung und Wahl von zielgerichteten Handlungen stehen. Was ist in der neuronalen Aktivität an Information über zukünftige Handlungen enthalten, in welchen frontoparietalen, sensomotorischen Gehirnarealen findet sich diese Information und wann finden Bewegungsplanung und ‑auswahl statt?

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Neurotechnologie und Neuroprothesen

Neurotechnologie und Neuroprothesen

Neuronale Signale des zentralen und peripheren Nervensystems können benutzt werden, um hochentwickelte Motorprothesen zu steuern. Mit Hilfe eines verbesserten Verständnisses der neuronalen Grundlagen von Bewegungsplanung können wir geeignete Signale zur Steuerung von Neuroprothesen identifizieren. Zusätzlich arbeiten wir an der Verbesserung von anpassungsfähigen neuronalen Messsystemen und kabellosen elektro-muskulären Messmethoden für die Prothesensteuerung.

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XBI

Tierschutz

Das Arbeiten mit nicht-menschlichen Primaten, besonders mit wachen und agierenden Tieren, stellt große Anforderungen an die Pflege und das Wohlergehen der Tiere. Wir brauchen mehr Erkenntnisse darüber, welche die entscheidenden Faktoren für die Gewährleistung dieser Punkte bei nicht-menschlichen Primaten in der Forschung sind. Dies beinhaltet die Entwicklung von neuen Versuchsmethoden und deren Vergleich mit bisherigen Ansätzen. Auch eine ausgereiftere, systematischere Feststellung von möglichen Biomarkern, die das Wohlergehen der Tiere beschreiben, ist notwendig. Bestrebungen in diese Richtungen sollten sich nicht nur auf einzelne Forschungsgruppen konzentrieren. Zu diesem Zweck arbeiten wir eng mit anderen Experten zusammen, lokal (DPZ-WeCo; siehe DPZ Aktuell 4/2014, S.9), national (DFG-FOR 1847, DFG-FOR 2591) und international (EUPRIM-Net).

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LSCPrimateCognition

Leibniz-WissenschaftsCampus Primate Cognition

Wie beeinflussen sich Primaten beim gemeinsamen Lösen einer Aufgabe? Um zu verstehen, wie sich Affen oder Menschen beim Lösen von Aufgaben gegenseitig beeinflussen, haben Wissenschaftler des DPZ und des WissenschaftsCampus eine neuartige Experimentalplattform entwickelt.

LSC Primate Cognition

Leibniz-WissenschaftsCampus Primate Cognition Filme


Wie beeinflussen sich Primaten gegenseitig, wenn sie gemeinsam eine Aufgabe lösen?


Warum entscheiden wir uns so, wie wir uns entscheiden?

Prof. Dr. Alexander Gail Leiter der Forschungsgruppe Sensomotorik +49 551 3851-358 Kontakt

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