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Filme über das DPZ

Hier finden Sie Videos und Filmbeiträge über das Deutsche Primatenzentrum.

Über Tierversuche sprechen

Stefan Treue, Direktor des DPZ, und Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg diskutieren dieses Thema in der Reihe "Leibniz debattiert". Kathrin Zinkant, Redakteurin im Ressort Wissen der Süddeutschen Zeitung moderierte.

Wie denken Leibniz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Tierversuche, die sie durchführen? Warum sind sie auf Tierversuche angewiesen und was bedeutet für sie Verantwortung für das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Tiere? Für ein Filmteam haben sie Ihre Labore geöffnet und sprechen über Tierversuche. Mehr über Tierversuche in der Leibniz-Gemeinschaft.

Cliodhna Quigley, Wissenschaftlerin in der Abteilung Kognitive Neurowissenschaften am DPZ, spricht über Tierversuche.

Stefan Treue, Präsidiumsbeauftragter für Tierschutz in der Leibniz-Gemeinschaft, spricht über Tierversuche.

Warum machen Wissenschaftler Tierversuche? Warum wird eine bestimmte Tierart im Versuch eingesetzt und wer genehmigt Tierversuche? Im Film wird es erklärt. Weitere Informationen zu tierexperimenteller Forschung.

Forschung am Deutschen Primatenzentrum

Wie funktioniert unser Gehirn? Wie wehren wir uns gegen Krankheiten? Welche Verhaltensmuster zeigen Affen in ihrem natürlichen Lebensraum? Was können wir von Affen über die Evolution des Menschen lernen? Im Film erfahren Sie, wie die Wissenschaftler am DPZ Antworten auf diese Fragen finden.

Auditorische Neurowissenschaften

Die Arbeitsgruppe Auditorische Neurowissenschaften um den Mediziner und Hörforscher Tobias Moser verfolgt ein ehrgeiziges Ziel. Sie wollen, dass schwerhörige Cochlea-Implantat-Träger Licht hören können. Hierzu setzen die Forscher optogenetische Tools ein. Anstatt mit elektrischer Energie wie im herkömmlichen elektrischen Cochlea-Implantat werden die Hörnerven im optischen Cochlea-Implantat mit Licht gereizt.

Neurowissenschaften

Kaum etwas könnte alltäglicher sein, als das Sehen. Doch was uns so ins Auge fällt, wird gefiltert, verstärkt und umgeformt – Sehen ist ein aktiver Prozess. Und Aufmerksamkeit der Selektionsmechanismus. Ein Vortrag aus der Veranstaltungsreihe "Hirnforschung, was kannst du? Potenziale und Grenzen" von Gemeinnütziger Hertie-Stiftung und Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
© 2013 www.dasGehirn.info

Wie werden Handbewegungen im Gehirn geplant? Neurobiologen vom DPZ konnten mit ihrer jüngsten Forschung an Rhesusaffen zeigen, wie verschiedene Greifbewegungen im Gehirn gesteuert werden.

Sind ältere Menschen schlechtere Autofahrer? Kann ihr Gehirn schnell genug wichtige von unwichtigen Informationen trennen? Ganz bestimmt, dachte sich Neurowissenschaftlerin Dr. Cliodhna Quigley, schließlich lassen viele Fähigkeiten im Alter nach. Dieser Film ist ein Beitrag für den Fast Forward Science Wettbewerb 2014 in der Kategorie Superfast zum Thema "Fail in der Wissenschaft". 

Elfmeter - Sieg oder Niederlage können davon abhängen, wohin der Schütze entscheidet zu schießen. Was läuft im Kopf des Spielers ab, wie bereitet sein Gehirn die Entscheidung vor? Forscher des Bernstein Zentrums Computational Neuroscience Göttingen untersuchen diese Fragen, um modernen gehirngesteuerten Prothesen einen Schritt näher zu kommen.

Sehen ist ein aktiver Prozess. Sehen ist mehr als die passive Widerspiegelung unserer Umwelt. Visuelle Information werden auf ihrem Weg von den Augen zum und durch den Cortex durch eine Vielzahl von Prozessen stark verändert. So können wir wichtige von unwichtigen Informationen unterscheiden. Wie unserem Gehirn dies gelingt, erforscht die Abteilung Kognitive Neurowissenschaften.

Primatenbiologie

Wachsen oder spielen? Assammakaken, die weniger spielen werden früher (er)wachsen.
Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen und des DPZ festgestellt, die das Spielverhalten genauer untersucht haben.

Zwischen alternden Berberaffen und Menschen gibt es Parallelen, die Wissenschaftler vom Deutschen Primatenzentrum und der Universität Zürich beschreiben.

Weißfuß-Wieselmakis die Toilette zur Kommunikation nutzen, haben Iris Dröscher und Peter Kappeler vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) herausgefunden. Dabei geht es vor allem um Mitteilungen innerhalb der Familie. Was sich die Lemuren mitteiln und wie sie das herausgefunden hat, berichtet Iris Dröscher im Film.

Wie schlau sind Javaneraffen? Können die Makaken ähnlich gut wie Menschenaffen beim Anblick verschiedener (Futter-)Mengen eine optimale Wahl treffen? Sind sie in der Lage, die maximal mögliche Anzahl an Leckereien abzustauben? Wissenschaftler der Abteilung Kognitive Ethologie am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) haben getestet, wie clever die Tiere agieren.

Die Fortbewegung der Gibbons ist faszinierend. Elegant hangeln sie durch die Wälder Südostasiens. Ein internationales Forscherteam, darunter auch Christian Roos, Markus Brameier und Lutz Walter vom DPZ, hat das Genom der Gibbons entschlüsselt und dabei entdeckt: Die langen, kräftigen Arme verdanken die Hangelkünstler einem springenden DNA-Element.

Mehr als 100 Verhaltensforscher, Evolutionsbiologen und Tiermediziner trafen sich vom 3. bis zum 6. Dezember in Göttingen, um während der 9. Göttinger Freilandtage die Zusammenhänge zwischen Sozialverhalten, Gesundheit und Fitness zu diskutieren. 

Das DPZ

Ein Hörsaal mit 250 Sitzplätzen, Seminarräume, Labore und Büros. Das neue Multifunktionsgebäude des DPZ bietet Arbeiten, Lehren und Forschung unter einem Dach. Am 20. April 2015 wurde das Multifunktionsgebäude feierlich eingeweiht nach fast 2 Jahren Bauzeit. Finanziert wurde das Gebäude aus Lizenzeinnahmen aus einem Patent. 

Dem Gehirn beim Denken zusehen - das Bildgebungszentrum des DPZ soll es möglich machen. Ausgestattet mit einem Siemens Prima (3 Tesla, 60 cm Öffnung) und einem Bruker BioSpec (9,4 Tesla, 30 cm Öffnung) Magnetresonanztomographen wurde das Gebäude am 20. April 2015 nach zwei Jahren Bauzeit eingeweiht.

Das erste von zwei neuen Bildgebungsgeräten ist am 10. November am DPZ angekommen. Mit einem großen Kran, viel Präzisionsarbeit und Muskelkraft wurde das schwere Gerät ins eigens dafür errichtete Gebäude gebracht. Der Scanner wiegt zwölf Tonnen, kostet knapp zwei Millionen Euro und soll ab Frühjahr 2015 erste Aufnahmen vom arbeitenden Primatengehirn liefern.

Raus aus dem Labor und rauf auf die Bühne hieß es am 13. September 2012. Zum 35-jährigen Jubiläum des Instituts stellten vier DPZ-Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin ihr Fachwissen und ihre Entertainer-Qualitäten unter Beweis. Die Science Slammer ernteten kräftigen Applaus und herzliche Lacher. Moderiert wurde der Wettstreit von Comedian Lars Wätzold.

Ausbildung und Karriere

Primaten sind hoch entwickelte Säugetiere, deren Haltung und Zucht spezielle Kenntnisse des Verhaltens, der Anatomie und Physiologie der einzelnen Arten erfordert. Eine Ausbildung zur Tierpflegerin oder zum Tierpfleger der Fachrichtung Forschung und Klinik am DPZ bedeutet den Erwerb von Fachwissen. Die Pflege von Tieren, die in der Forschung eingesetzt werden bedeutet täglich ein hohes Maß an Engagement und Verantwortung. Nur so ist tierexperimentelle Forschung zum Wohle von Mensch und Tier möglich. Der Film gibt einen kleinen Einblick in die Tierpfleger-Ausbildung und den Arbeitsort, die Primatenhaltung am DPZ.

Tabitha Price aus Großbritannien, Doktorandin in der Abteilung Kognitive Ethologie, berichtet von ihren Erfahrungen am DPZ und an der Universität Göttingen.

Kontakt

Karin Tilch Multimedia +49 551 3851-335 +49 551 3851-103 Kontakt Profil