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TV-Tipp: Amazonien - Expedition in den Regenwald

Prof. Eckhard W. Heymann an der Forschungsstation in Peru. Foto: Malgorzata Slowinska

„Amazonien - Expedition in den Regenwald" zeigt die Schönheit und Komplexität des größten zusammenhängenden Landschaftssystems unserer Erde, beleuchtet aber auch die drängenden Herausforderungen für diese Region. Atemberaubende Aufnahmen und persönliche Erzählungen vermitteln eindringlich, wie notwendig der Schutz dieses unersetzlichen Weltnaturerbes ist.

ARTE, 9. März, 21:05 Uhr
 

Die Dokumentation nimmt den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise ins Herz Amazoniens, bei der fünf renommierte Wissenschaftler ihre Forschungsprojekte vorstellen.

  • Das Team begleitet den Ethnologen Roland Garve zum Trauerritual eines indigenen Volkes im oberen Xingu-Gebiet Brasiliens. Bei den Matipu verkörpert ein schönes Äußeres die Reinheit der Seele. Beeindruckende Bilder vom gemeinsamen Tanz, Weinen und Ringkampf lassen den Zuschauer teilhaben an einem uralten Ritual.
  • In Brasiliens Norden folgt die Kamera der Klimafolgenforscherin Anja Rammig zum internationalen Forschungsprojekt AmazonFACE, das die Auswirkungen des Klimawandels auf das empfindliche Ökosystem Regenwald untersucht.
  • Im Tiefland Boliviens begibt sich der Archäologe Heiko Prümers auf die Suche nach versteckten Spuren alter Zivilisationen und lässt Jahrhunderte alte Siedlungen mithilfe dreidimensionaler LiDAR-Technik auferstehen.
  • Im brasilianischen Bundesstaat Tocantins begleitet die Biologin Antje Müllner einheimische Naturschützer auf deren täglichen Patrouillen, um Wilderer und Brandstifter abzuschrecken.
  • Wie kleine Primaten und Fledermäuse dem Regenwald als fleißige Gärtner dienen, untersucht Tropenökologe Eckhard Heymann im peruanischen Forschungsgebiet Estación Biológica Quebrada Blanco.