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Der DPZ-Förderpreis

Du hast gerade deine Doktorarbeit abgeschlossen und forschst mit Primaten?
Dann bewirb dich auf den DPZ-Förderpreis!


Der DPZ-Förderpreis wird jährlich an Nachwuchswissenschaftler verliehen, die mit oder über nicht-menschliche Primaten forschen.

Voraussetzung ist eine innerhalb der letzten 12 Monate in Deutschland abgeschlossene, herausragende Doktorarbeit. Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftler verschiedener biologischer und biomedizinischer Fachrichtungen, wenn nicht-menschliche Primaten ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Arbeit sind. Dies kann beispielsweise eine Verhaltensstudie im Freiland sein, ein Forschungsprojekt, um die grundlegenden Funktionen des Gehirns zu verstehen, oder auch eine infektionsbiologische Studie zur Impfstoffentwicklung.

Die Mitglieder des extern besetzten wissenschaftlichen Beirates des DPZ wählen den Preisträger aus. 

Der Preis besteht aus einem sechsmonatigen Stipendium, um an einem Institut eigener Wahl ein primatenbezogenes Forschungsprojekt durchzuführen, sowie aus 1000 Euro in bar. Das Stipendium muss innerhalb von drei Jahren nach der Preisverleihung abgerufen werden.

Elektronische Bewerbungen (als PDF per E-Mail) werden bis zum 15. August jeden Jahres in deutscher oder englischer Sprache mit folgenden Unterlagen erbeten:

  • Doktorarbeit; mit Angabe von Beginn, Ende, Betreuer, Note
  • Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der Arbeit
  • Unterstützungsschreiben (max. drei Seiten) einer etablierten Wissenschaftlerin oder eines etablierten Wissenschaftlers mit einer Begründung für die besondere Förderungswürdigkeit
  • Lebenslauf
  • Publikationsliste mit Angaben „published" oder „in press"
  • Wichtigste Veröffentlichungen
  • Kurze Darstellung, welche Vorhaben mit dem Preis geplant sind

Die Unterlagen nimmt der Sekretär des Förderkreises, DPZ-Geschäftsführer Michael Lankeit, unter mlankeit(at)dpz.eu entgegen.

Für die finanzielle Unterstützung des Förderpreises danken wir der Firma Euroimmun aus Lübeck.

Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des DPZ, Prof. Dr. Hermann Wagner, der Vorsitzende des Förderkreises, Prof. Dr. Eberhard Fuchs, mit dem Preisträger 2017 Dr. Benjamin Dann und Prof. Dr. Hansjörg Scherberger, Leiter der Abteilung Neurobio
Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des DPZ, Prof. Dr. Hermann Wagner, der Vorsitzende des Förderkreises, Prof. Dr. Eberhard Fuchs, mit dem Preisträger 2017 Dr. Benjamin Dann und Prof. Dr. Hansjörg Scherberger, Leiter der Abteilung Neurobiologie am DPZ und Prof. Dr. Stefan Treue, Wissenschaftlicher Direktor am DPZ (von links nach rechts).

Förderpreisträger

Förderpreisträger
JahrPreisträgerInstitut, AbteilungForschungsfeld
2017Dr. Benjamin Dann Deutsches Primatenzentrum, Abteilung NeurobiologieKodierung und Koordinierung von Informationen im Greifnetzwerk des Primatengehirns
2016Dr. Marlen Fröhlich Max-Planck-Institut für Ornithologie, SeewiesenGestische Kommunikation bei Schimpansen und Bonobos
2015Dr. Gisela Kopp Deutsches Primatenzentrum, Abteilung Kognitive EthologieDer Einfluss des Sozialsystems auf die genetische Struktur der Paviane
2015Dr. Birgit Westernströer Universitätsmedizin Münster, Centrum für Reproduktionsmedizin und AndrologieTestikuläre Stammzellen als therapeutische Option für die männliche Infertilität
2014Dr. Stefan SchaffelhoferDeutsches Primatenzentrum, Abteilung NeurobiologieVom Auge zur Hand: Kortikale Prozesse zur Planung und Ausführung von Handbewegungen
2014Dr. Lydia LunczMax-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie Leipzig, Abteilung für PrimatologieKulturelle Unterschiede in benachbarten Schimpansengruppen
2013Dr. Simon JacobCharité Berlin, Psychiatrische KlinikNeuronale Mechanismen exekutiver Funktionen im Präfrontalkortex von Rhesusaffen: Physiologie und Pharmakologie
2012Dr. Vanessa SchmittDeutsches Primatenzentrum, Abteilung Kognitive EthologieSoziale und physikalische Kognition bei Altweltaffen
2011Dr. Martin SurbeckMPI für evolutionäre Anthropologie Leipzig, Abteilung für PrimatologieEinfluss von sozialem Rang und mütterlicher Unterstützung auf den Paarungserfolg von männlichen Bonobos
2011Dr. Stephanie WestendorffDeutsches Primatenzentrum, Arbeitsgruppe SensomotorikBewegungspläne im Kortex von Rhesusaffen
2010Dr. Vittorio CaggianoMIT, McGovern Institute for Brain Research, Cambridge, USATowards a quantitative analysis of mirror neurons in the monkey cortical premotor area F5
2009Dr. Christian PullerGoethe Universität Frankfurt/Main, Fachbereich BiowissenschaftenSynaptische Architektur des Zapfen-Endfüsschens in der Primatenretina
2008Dr. Sebastian MöllerUniversität Bremen, Institut für HirnforschungFunktionelle Anatomie der Gesichtswahrnehmung bei Rhesusaffen
2007Dr. Laura BusseDeutsches Primatenzentrum, Kognitive NeurowissenschaftenDer Einfluss selektiver Aufmerksamkeit auf die sensorische Verarbeitung visueller Bewegung
2006Dr. Steffen HageDeutsches Primatenzentrum, NeurobiologieAudiovokale lntegration und vokalmotorische Kontrolle im pontinen Hirnstamm. Telemetrische Einzelzellableitung am sich frei bewegenden Totenkopfaffen
2005Dr. Antje EngelhardtDeutsches Primatenzentrum, ReproduktionsbiologieThe significance of male and female reproductive strategies for male reproductive success in wild longtailed macaques (Macaca fascicularis)
2004Dr. Christian RoosDeutsches Primatenzentrum, PrimatengenetikMolekulare Evolution der Halbaffen (Strepsirrhini)
2003Dr. Maarten KoleDeutsches Primatenzentrum, Klinische NeurobiologieAnalysis of stress-induced adaptations of CA3 pyramidal neurons
2002---
2001Dr. Claudia FichtelDeutsches Primatenzentrum, NeurobiologieEmotionale Korrelate in der Lautgebung von Primaten
2000Dr. Joanna FietzDeutsches Primatenzentrum, Verhaltensforschung/ÖkologieDie soziale Organisation des Fettschwanzmakis (Cheirogaleus medius)
1999Dr. Michael SpringDeutsches Primatenzentrum, Virologie und ImmunologieCharakterisierung von Veränderungen in Lymphozyten aus SIV infizierten Rhesusmakaken während der Immunpathogenese
1998Dr. Stefanie HeiduckDeutsches Primatenzentrum, Verhaltensforschung/ÖkologieNahrungsstrategien Schwarzköpfiger Springaffen (Callicebus personatus melanochir)
1997Dr. Jutta SchmidDeutsches Primatenzentrum, Verhaltensforschung/ÖkologieTorpor beim grauen Mausmaki (Microcebus murinus) in Madagaskar: Energetische Konsequenzen und ökologische Bedeutung.
1996Dr. Susanne KrasemannDeutsches Primatenzentrum, Virologie und ImmunologieHerstellung von monoklonalen Antikörpern gegen humane Prionproteine durch DNA-vermittelte Immunisierung von PrP°-°-Mäusen
1995Dipl. Biol. Ulf DittmerDeutsches Primatenzentrum, Virologie und ImmunologieDie Bedeutung der virusspezifischen zellulären Immunantwort beim Impfschutz und der Pathogenese von SIV- und HIV-2-infizierten Makaken
1994---
1993Dr. Dietmar ZinnerDeutsches Primatenzentrum, Verhaltensforschung/ÖkologieZüchtung und Nahrungskonkurrenz bei Mantelpavianen. Eine experimentelle Studie.
1992Dr. Olaf JöhrenDeutsches Primatenzentrum, NeurobiologieDarstellung der Expression des Glucocorticoid-Rezeptors im Gehirn von Tupaia belangeri
1991Dr. Gerald VossDeutsches Primatenzentrum, Virologie und ImmunologieCharakterisierung der zellulären Immunantwort HIV-2-infizierter Javaneraffen und SIV-mac immunisierter und –infizierter Rhesusaffen
1990Dr. Frank KirchhoffDeutsches Primatenzentrum, Virologie und ImmunologieIsolierung biologisch und genetischer Charakterisierung eines HIV-2-Klons zur Untersuchung des negativ regulatorischen Faktors und von Chimären zwischen HIV-2 und dem HIV-1-Hüllprotein
1989Dr. Eckhard HeymannDeutsches Primatenzentrum, AG EthologieFreilandstudie zu Verhalten und Ökologie von Tamarinen
1988Dr. Gabriele FlüggeDeutsches Primatenzentrum, ReproduktionsbiologieAdrenerge Rezeptoren im Gehirn von Tupaia

Kontakt

Ass. jur. Michael Lankeit

Ass. jur. Michael Lankeit Förderkreis des DPZ e.V. +49 551 3851-114 +49 551 3851-228 Kontakt

Ausschreibung DPZ-Förderpreis 2017
Ausschreibung DPZ-Förderpreis 2017