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Nachhaltigkeit am DPZ

Durch unser tägliches Handeln in Wissenschaft, Service und Verwaltung wollen wir zu nachhaltigem Wirtschaften beitragen. Wir erstreben dies in einem kontinuierlichen, dialogischen Prozess mit allen Beschäftigten, der alle Arbeitsbereiche des DPZ einschließt und in dem konkrete Ziele und Maßnahmen entwickelt werden.

Das Nachhaltigkeitskonzept am DPZ soll sich zunächst im Wesentlichen auf die Reduktion des CO2-Ausstoßes im eigenen Betrieb konzentrieren. Dazu sollen Prozesse analysiert und optimiert sowie die Betriebseffizienz unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit gesteigert werden. Auf dieser Seite informieren wir über unsere Ziele und deren Fortschritte bei der Umsetzung.

Um konkrete Ziele und Maßnahmen zu entwickeln und alle Beschäftigten einzubinden, haben wir am 16. September 2021 einen Klimatag am Deutschen Primatenzentrum veranstaltet.

Nachhaltigkeit in allen Bereichen

Am DPZ achten wir in allen Bereichen auf nachhaltiges Wirtschaften. Dazu gehört nicht nur das Monitoring unserer Energieverbräuche wie Strom, Wasser oder Heizöl. Unser Augenmerk liegt auch auf kleineren Prozessen wie beispielsweise der Beschaffung oder dem Catering bei Veranstaltungen.

Der Einkauf im DPZ ist die Schaltzentrale für alle Waren und Verbrauchsmaterialien, die im DPZ täglich gebraucht werden. Die Mitarbeiter*innen der Abteilung sind dabei bestrebt, auch auf nachhaltige, regionale Produkte zurückzugreifen, wo das möglich ist. Auch bei anderen Labor-Verbrauchsmaterialien, wie zum Beispiel Pipettenspitzen, Handschuhe oder Petrischalen wird auf klimaneutrale Produktion geachtet.

Bei der Organisation von Veranstaltungen gibt es ebenfalls viele Ansatzpunkte, um Gäste nachhaltiger und ressourcenschonender zu bewirten. Am DPZ greifen wir deshalb überwiegend auf regionale und saisonale Produkte aus kontrolliert biologisch-ökologischer und/oder fairer Herstellung zurück und bieten 60 Prozent vegetarische Speisen an.

Umgang mit Kühlgeräten am DPZ

Die Kühlgeräte verursachen ein Zehntel der jährlichen Stromkosten am DPZ. Foto: Sascha Bubner
Die Kühlgeräte verursachen ein Zehntel der jährlichen Stromkosten am DPZ. Foto: Sascha Bubner

Ein Vorgang, der am DPZ für hohe Energieverbräuche sorgt, ist das Kühlen und Einfrieren sensibler biologischer Proben. Im Moment existieren über 300 Kühl- und Gefrierschränke im Institut, die durchgängig laufen. Sie verursachen einen jährlichen Stromverbrauch von rund 500.000 Kilowattstunden und machen ein Zehntel der jährlichen Stromkosten aus (rund 70.000 Euro).

Im Nachgang des institutsweiten Klimatages im September 2021 hat sich eine Task Force am DPZ gebildet, die sich für eine effizientere Nutzung der Kühlgeräte einsetzt. Die Verantwortlichen haben sich zunächst einen Überblick über alle, derzeit im Institut genutzten, Kühlgeräte verschafft und eine Bestandsaufnahme gemacht. Anschließend wurden einfache Verhaltensregeln im Umgang mit den Kühlgeräten aufgestellt, die zukünftig für eine Reduktion der Stromkosten sorgen sollen. Dazu gehört zum Beispiel, dass möglichst alle Proben systematisch registriert und nach Priorität sortiert sowie alte Proben mit mangelhafter oder fehlender Beschriftung regelmäßig entsorgt werden. Mehr Ordnung im Gefrierschrank erleichtert das Auffinden der Proben, verhindert das Entweichen von Kälte und die Eisbildung und hilft damit beim Energiesparen.

So können die Inhalte mehrerer Kühlgeräte vereinigt werden, so dass anstelle von beispielsweise dreien nur noch ein Gefrierschrank in Betrieb ist. Das spart künftig Zeit, Energie, Geld und ermöglicht einen besseren und elektronisch abfragbaren Überblick über die Proben im Institut.

Auch die sachgemäße Wartung und richtige Handhabung der Gefrierschränke, wie seltenes Öffnen und regelmäßiges Enteisen, sorgt für eine längere Lebensdauer der Geräte und reduziert die Energiekosten. Die Technischen Assistent*innen in den Laboren tragen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Abteilungsleitungen dafür Sorge, dass die Verhaltensregeln im Umgang mit Kühlgeräten eingehalten werden und neue Kolleg*innen eingewiesen werden.

Ansprechpartner der Task Force Kühlstrategie am DPZ sind Prof. Rüdiger Behr (0551 3851-132, rbehr(at)dpz.eu) und Prof. Lutz Walter (0551 3851-161, walter(at)dpz.eu).

Die Nuss ist nicht so leicht zu knacken - Das Futterhäuschen im März

Frühling im Biotop

Dr. Katharina Peters, administrative Geschäftsführerin des DPZ, über die Pläne unsere Arbeit ressourcenschonender zu gestalten und den Klimatag 2021, als Startschuss unserer Bemühungen.

News

Deutsches Primatenzentrum veranstaltet zweiten institutsweiten Energietag

Strom einsparen und selbst erzeugen

Einkauf erwirbt klimaneutrale FFP2-Masken

Wilde Besucher im Biotop

Deutsches Primatenzentrum veranstaltet institutsweiten Klimatag

Kontakt

Dr. Katharina Peters Administrative Geschäftsführerin +49 551 3851-114 Kontakt

Dr. Gerrit Hennecke

Dr. Gerrit Hennecke Assistent der Geschäftsführung +49 551 3851-120 +49 551 3851-452 Kontakt

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Gemeinsam zur Arbeit zu fahren spart Geld und schont die Umwelt und ganz nebenbei lernt man vielleicht noch ein paar nette Leute kennen. Eine Möglichkeit bietet das

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Umwelturkunde

Das RICOH Consulting Analysegutachten 2022 über die der Energie- und Umwelteffizienz bescheinigt dem DPZ, dass durch nachhaltige Optimierung der Energieverbrauch um 15.624 kWh p.a. gesenkt werden konnte.

Diese beachtliche Einsparung konnte unter anderem durch die Umstellung des Druckersystems im Haus von dezentralen Arbeitsplatzdruckern auf zentrale, gemeinsam genutzte Drucker realisiert werden.

Urkunde als PDF-Datei